Stiftung Warentest testet Energiesparlampen

Lampenladen24 in Wissenswertes am 16.09.2011  

Zu Beginn des Monats September wurde das Aus für die 40 Watt Glühbirne eingeleitet. Nun sollen also Verbraucher auch die 40 Watt Glühbirne aus ihren Haushalten verbannen und auf Energiesparlampen umsteigen. Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Energiesparlampen getestet. Das Testergebnis belegt, LED-Lampen schnitten am besten ab, Nachteil ist jedoch das Preis-Leistungsverhältnis. Insgesamt wurden Testergebnisse mit den Noten „sehr gut“ bis „mangelhaft“ erzielt.

Die Osram Parathom Pro Classic A 80, 12 Watt konnte mit der Note 1,3 abschneiden, aber die Qualität hat auch einen stolzen Preis, rund 45,00 Euro kostet die Lampe. Die Philips MyAmbiance dimmable, 12 Watt erreichte immer noch die Note 1,5, kostet aber auch rund 40,00 Euro. Für immer noch satte 30,00 Euro, aber mit einem sehr schlechten Testergebnis schnitt die Bioledex LED-Lampe dimmbar, 8 Watt ab. Sie erreichte nur die Note 4,7 und wurde damit als „mangelhaft“ eingestuft. Die Energiesparlampe Osram Duluxstar Mini Twist, warm comfort light, 13 Watt kostet nur 7,00 Euro und hat immer noch das recht gute Ergebnis der Note 2,2 erreichen können. Es muss also nicht immer gleich die teuerste Lampe sein, auch im unteren Preissegment sind Energiesparlampen noch zu empfehlen.

Insgesamt wurden vier Kompaktleuchtstofflampen mit „gut“ bewertet, die zwischen 2,29 und sieben Euro kosten. Kriterien waren die Stromkosten, lichttechnische Eigenschaften wie die Farbwiedergabe und die Helligkeit, die Haltbarkeit und die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Der Test hat ergeben, dass eine 4-köpfige Familie rund 150,00 Euro Stromkosten jährlich sparen kann, wenn im gesamten Haushalte alte Glühbirnen gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden.

Beim Kauf der neuen Energiesparlampen sollte der Verbraucher allerdings nicht mehr auf die Wattzahl achten, sondern auf die angegebene Lumenzahl. In Zukunft sollen alle Energiesparlampen mit der Angabe des Lumenwertes ergänzt werden. Eine 60 Watt Glühbirne sollte dann mit einer 700-Lumen-Energiesparlampe ersetzt werden. Die Lumenzahl gibt Aufschluss über die Helligkeit der Energiesparlampe, die Lichtfarbe wird in der Maßeinheit Kelvin angegeben. Eine warm-weiße Energiesparlampe sollte den Kelvin Wert von etwa 2700-3300 aufweisen. Außerdem sollte der Verbraucher auf die Startzeit der Lampe achten, im Treppenhaus sollten es nicht mehr als 5 Sekunden sein, im Wohnraum dürfen es auch 10 Sekunden Zeit. Je länger die Startzeit beträgt, umso mehr Strom wird verbraucht.

Hier geht es zum vollständigen Artikel: Stiftung Warentest Energiesparlampen.

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