Strom sparen bei der Beleuchtung

Lampenladen24 in Energiesparen am 11.04.2010  

Sinkende Strompreise, immer wieder werden sie angekündigt, letztlich bleiben sie auch immer wieder ein Märchen. Die Gründe sind vielfältig, Anfang dieses Jahres wurde noch angekündigt, dass Verbraucher dieses Jahr endlich sinkende Strompreise zu erwarten haben. Wenige Wochen später ruderten die Versorger ganz schnell wieder zurück, nichts ist mit sinkenden Strompreisen. Dieses Mal sind es die erneuerbaren Energien schuld, eine Fehlkalkulation der Versorger. Genauer gesagt, das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist schuld, die Kosten werden deutlich höher ausfallen, als dies zunächst geplant war. Die Förderung für Ökoenergie wird zum Teil auf den Verbraucher abgewälzt, sie zahlen ihren Teil über den ganz normalen Strompreis, unabhängig davon ob sie nun Atomstrom oder Ökostrom nutzen. Getreu nach dem Motto: „Irgendwer muss ja zahlen“, wird es also auch dieses Jahr nichts mit sinkenden Strompreisen. Zu Beginn des Jahres kündigten 40 Versorger eine Strompreiserhöhung an, rund 5% mehr wurden fällig, eine durchschnittliche Mehrbelastung im Jahr von rund 46€ pro Haushalt. Damit setzt sich ein trauriger Trend fort, seit genau zehn Jahren steigt der Strompreis kontinuierlich, mittlerweile sind es seit dem Jahr 2000 40%. Kaum ein anderer Bereich kann so hohe Steigerungen wie der Energiemarkt.

Was kann der Verbraucher unternehmen?

Zum einen kann der Verbraucher sich mit einem Stromtarifrechner über einen möglichen Wechsel des Stromanbieters informieren. In vielen Regionen ist der führende Versorger nicht der günstigste, der Wechsel des Versorgers kann mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. In keinem anderen Bereich des Haushalts lässt sich so viel Strom sparen wie bei der Beleuchtung. Hier lohnt es sich genau hinzuschauen, und verschiedene Aspekte umzusetzen. Als oberstes Gebot sollte gelten, verlässt man einen Raum, dann sollte man das Licht hinter sich ausschalten. Nicht selten werden Lampen vergessen und leuchten über Stunden hinweg, ohne das sie jemand überhaupt nutzt. In jedem Fall alle Glühlampen gegen Energiesparlampen austauschen. Eine normale Glühlampe wandelt rund 90-95% des Energieverbrauchs in Wärme um, lediglich die restlichen 5% sind Lichtausbeute. Energiesparlampen haben eine achtmal längere Lebensdauer und eine fünfmal höhere Lichtausbeute. Der Verbrauch einer Energiesparlampe ist rund 80% geringer, rechnet man dies einmal auf alle Leuchtmittel im Haushalt um, dann kommt eine nicht zu verachtende Summe zusammen. So lange es geht das Tageslicht nutzen, es kostet keinen Cent und ist die natürlichste Form des Lichts. Es kann sich gerade in Durchgangsbereichen, wie dem Flur oder dem Treppenhaus, lohnen eine Abschaltautomatik einzubauen. Weiße Wände und helle Lampenschirme verstärken die Reflektion und sind dementsprechend heller. Je heller also der Raum und der Lampenschirm, umso weniger Lampen und Leuchten müssen eingeschaltet werden. Für den Außenbereich nach solarbetriebenen Lampen Ausschau halten, so lässt sich der Stromverbrauch im Garten ebenfalls deutlich reduzieren.

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