Flexible Stromtarife ab Januar Pflicht

Lampenladen24 in Energiesparen am 14.12.2010  

Flexible Stromtarife ab Januar Pflicht

Zu Beginn dieses Jahres 2010 haben wir über die aktuellen Neuerungen für 2010 berichtet, was ändert sich für den Verbraucher zum Thema Energie 2010. In diesem Blogbeitrag haben wir den intelligenten Stromzähler beschrieben, genannt Smart-Meter. Wir haben auch berichtet, dass ab Dezember 2010 Stromanbieter ihren Kunden variable Stromtarife anbieten müssen. In Kombination mit den neuen Stromzählern, hätte der Verbraucher eine gute Möglichkeit wirklich effektiv Strom zu sparen. Die Einführung der flexiblen Stromtarife wird nun ab Januar 2011 endgültig Pflicht für den Stromanbieter. Der Kunde soll in Zukunft nicht mehr nur zwischen Tag- und Nachtstrom entscheiden können, sondern seine Haushaltsgeräte in Kombination mit dem Smart-Melder dann bedienen, wenn der Strom günstig ist.

Die Fakten und die Haken an der Sache

Die Technik des Smart-Meters ist vielversprechend, nicht nur um den Geldbeutel zu schonen, sondern auch um effizient Energie zu sparen. Der Stromverbrauch kann akkurat erfasst werden, der Verbraucher kann seinen Stromverbrauch sehr viel transparenter einsehen und der Versorger kann die verbrauchsabhängigen Zeiten sehr viel besser einschätzen. Der erste Haken an der Sache, der Smart-Meter ist noch nicht flächendeckend eingeführt und nur unter bestimmten Voraussetzungen Pflicht. Ohne den intelligenten Stromzähler sind also auch variable Stromtarife nicht von Nutzen. Der zweite Haken an der Sache, es gibt noch keine flexiblen Stromtarife. Wir haben Mitte Dezember und keiner der Anbieter hat seine Stromtarife um flexible Tarifmodelle erweitert. Bis jetzt hat der Kunde nur die Wahl zwischen Tag- und Nachtstrom und es lässt sich nicht absehen, dass sich dies grundlegend bis in zwei Wochen zum Start des neuen Jahres ändern wird.

Welche Idee steht dahinter?

Die Idee hinter dem Smart-Meter und den flexiblen Stromtarifen beruht vor allem auf einer effektiveren Nutzung der Ökoenergie. Im Gegensatz zu Atomstrom liefern Sonne und Wind ungleichmäßig Energie. Zeitweise wird sehr viel Strom erzeugt und zeitweise ist weniger Strom verfügbar. Flexible Stromtarife sollten die Preise anhand der Verfügbarkeit anpassen, der Smart-Meter erkennt wann der Strom günstig ist und der Verbraucher weniger zahlt. Mit Hilfe der Technik kann die Netzauslastung sehr viel effektiver genutzt werden und der Strom bedarfsgerechter zugeführt werden.

Die Idee an sich ist wirklich gut, die Umsetzung wieder einmal mangelhaft. Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt, könnte man doch fast vermuten, dass mit der Atomlaufzeitverlängerung ein mehr oder weniger absichtlicher Boykott hinter der schlechten Umsetzung ste

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