Energie – was ändert sich im neuen Jahr 2010

Zum Jahresabschluss wollen wir Sie in unserem Blog über Neuerungen für das Jahr 2010 informieren. Nachdem sich die Staatsoberhäupter auf dem letzten gescheiterten Klimagipfel nicht einigen konnten, wird der Bürger nicht gefragt, sondern mit Gesetzen zum Thema Energie sparen „gezwungen“. Gesetze überhäufen den Verbraucher, gar nicht immer so einfach noch den Durchblick zu behalten. In verschiedenen Blogbeiträgen haben wir schon über die Energiesparlampen informiert und versucht ein wenig „Licht“ ins Dunkel zu bringen.

Intelligente Stromzähler

Eine der wesentlichsten Neuerungen im Jahr 2010 werden die so genannten „intelligenten Stromzähler sein“. Bisher hatte Yello- Strom eine Vormachtstellung bezüglich der neuen Stromzähler, mit dem neuen Jahr sollen diese aber weit mehr Bundesbürgern zur Verfügung gestellt werden.

Wer kommt in Frage?

Betroffen sind Verbraucher, die sich 2010 ein neues Haus bauen, ein Haus grundlegend und umfassend sanieren und Verbraucher, die ihren Stromversorger um eine Neuausstattung bitten. Vorerst werden die intelligenten Stromzähler, auch Smart-Melder“ genannt, nicht flächendeckend eingeführt werden.

Kann der Smart- Melder selbsttätig Strom sparen?

Es ließe sich fast vermuten, dass Strom sparen nun noch einfacher wird, wenn man schon über einen mit denkenden Stromzähler verfügt. Dem ist aber nicht so, alleine spart der neue Stromzähler überhaupt nichts, dazu muss er von seinem Besitzer bedient werden.

Wozu dient die Einführung der neuen Stromzähler?

Der Verbraucher kann seinen intelligenten Stromzähler einsetzen, um Strom und damit wertvolle Energie zu sparen. Der Stromzähler soll dabei sowohl den Geldbeutel schonen, als auch die Umweltbelastungen verringern. Ein Problem der alten Stromzähler, die übrigens mehr als 100 Jahre ihren Dienst taten, das Rädchen drehte sich, doch wofür der Strom verbraucht wurde und wie viel, das konnte man nicht erkennen. Mit dem neuen Stromzähler hingegen lässt genau bestimmen welche Geräte wie viel Strom verbrauchen und auch verdeckte Stromfresser ermitteln. So lässt sich mit etwas Eigeninitiative und Interesse die eigene Stromrechnung tatsächlich senken.

Was ändert sich 2010 noch?

Ab Dezember müssen alle Stromversorger ihren Kunden “last- oder tageszeitvariable Tarife” anbieten. Die Form eines solchen Tarifes kennen Kunden bisher vom günstigen Nachtstrom.

Strom wurde nachts preiswerter, weil weniger Verbraucher Strom verbrauchten, also konnte der Strom auch günstiger angeboten werden. Mit dem Einsatz erneuerbarer Energien, zum Beispiel der Windkraft, soll sich dies mit den neuen Tarifen jedoch ändern. Ist es zum Beispiel sehr windig und kann viel Strom produziert werden, kann zu diesem Zeitpunkt der Strom günstiger angeboten werden. Voraussetzung dafür ist aber der neue Stromzähler. Dieser bekommt ein Signal geschickt, dass der Strom gerade günstiger ist. Der Kunde kann Strom intensive Geräte, wie zum Beispiel Wäschetrockner, genau zu diesem Zeitpunkt einschalten.

In wie weit sich dieses System noch ausbauen lässt steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass sich mit dem neuen Stromzähler in Kombination mit den neuen Tarifen neue Möglichkeiten für den Kunden ergeben, nicht um Strom zu sparen, sondern auch um einen transparenten Einblick in den eigenen Stromverbrauch zu erhalten.

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