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Steigende Strompreise 2012

Lampenladen24 in Energiesparen am 18.12.2011  

Der Kunde zahlt die Energiewende, den Netzausbau und letztlich auch die Verluste der Stromkonzerne. Die Begründungen für ständig steigende Strompreise hören sich irgendwie immer gleich an, Realität ist aber wieder einmal, dass die Strompreise im kommenden Jahr erneut steigen werden. Neben Benzinkosten und allgemeinen Inflationskosten sind Strompreise von einem Preisanstieg nie ausgenommen. Jährlich steigen sie, mitunter auch schon bis zu zweimal im Jahr. Mal sind es die steigenden Rohstoffpreise, mal dies und mal jenes, in den letzten Monaten hat sich die kommende Energiewende als plausible Begründung verfestigt. Die Anteile an den Kosten, die auch die Energiekonzerne tragen sollten, bleiben dabei meist unerwähnt.

2012 werden es 50 Euro

Ab 2012 werden es wohl im Durchschnitt 50,- Euro jährlich mehr werden, die Stromkunden aufbringen müssen. Bei der Angabe der Preissteigerung wird immer ein 4-Personen Haushalt mit 4.000 Kilowattstunden Verbrauch jährlich zugrunde gelegt. Schon in diesem Jahr haben Stromkunden deutlich mehr EEG-Umlage gezahlt, als die Stromkonzerne selbst. So werden zum Beispiel Großbetriebe von der EEG-Umlage und den Steigerungen von Netzentgelten ausgenommen, um die Konjunktur nicht abzuschwächen. Interessant, dass ausgerechnet Großkonzerne verschont bleiben, aber der kleine Verbraucher alljährlich gebeten wird tiefer in die Tasche zu greifen. Was bleibt dem Verbraucher?

Verbraucherschützer raten zu einem Stromanbieterwechsel

Interessanterweise bleibt der deutsche Stromkunde recht träge und allzu häufig in dem teuren Grundtarif seines örtlichen Versorgers hängen. Verbraucherschützer raten immer wieder zu einem Stromanbieterwechsel, nicht nur um Kosten zu sparen, sondern auch um deutlich mehr Druck auf Konzerne auszuüben. Doch selbst die jährlich steigenden Strompreise veranlassen den Großteil der Deutschen nicht zu einem Anbieterwechsel, obwohl jeder Haushalt bares Geld sparen könnte. Selbst Ökostrom ist häufig preiswerter als Atomstrom in den Grundtarifen. All die Argumente und die kostenlosen Vergleichsrechner scheinen nicht zu überzeugen, der Deutsche zeigt sich wechselträge. Verbraucherschützer raten zu Stromtarifen mit kurzen Laufzeiten, die am besten 1 Jahr nicht übersteigen. Außerdem erhält der Kunde ein Sonderkündigungsrecht, sobald seine Preiserhöhung eingetroffen ist. Nach Zugang der Preiserhöhung kann der Stromkunde innerhalb von 6 Wochen seinen Stromanbieter ohne Einhaltung der Kündigungsfrist wechseln.

Zu Beginn des Jahres 2010 haben wir über die Änderungen für Verbraucher berichtet, die sich aus der Energiesparverordnung ergeben. Nun ist das Jahr vorüber und wir haben uns erneut informiert, wie weit die Entwicklung der Smart-Meter, die ab 2010 für bestimmte Haushalte vorgeschrieben sind, fortgeschritten ist. Die intelligenten Stromzähler sind eigentlich die Vorbereitung auf die geplante Energiewende 2020. Sieht man sich andere Länder an, wie zum Beispiel in Skandinavien, ist die Nutzung der Smart-Meter dort kaum ein Problem. Doch hierzulande ist die Entwicklung rückschrittlich. Zum einen müssen Smart-Meter nur verbaut werden, wenn der durchschnittliche Jahresverbrauch eines Haushaltes über 6.000 Kilowattstunden liegt, was kaum einen Haushalt betrifft. Außerdem betroffen sind Haushalte, die neu bauen oder umfassend sanieren. Flächendeckend vorgeschrieben sind Smart-Meter noch nicht.

Das ist auch gar nicht das eigentliche Problem, denn selbst wenn Smart-Meter gesetzlich eingebaut werden müssten, kann der Verbraucher sie überhaupt noch nicht sinnvoll nutzen. Zum einen fehlt es nach wie vor am Angebot flexibler Stromtarife. Energie aus erneuerbaren Energiequellen unterliegt Produktionsschwankungen. Dementsprechend kann nicht gleichmäßig viel Energie geliefert werden, Engpässe sind also bei der Versorgung möglich. Nun war eigentlich angedacht, dass der Verbraucher mit dem Smart-Meter selbst kontrollieren kann, ob gerade viel Strom produziert wird und der Strompreis fällt, oder ob wenig Strom vorhanden ist und der Strompreis steigt. Anhand dieses Wissens könnten dann elektrische Geräte so programmiert werden, dass sie sich einschalten, wenn der Strompreis günstig ist. Nun fehlt es aber immer noch an flexiblen Stromtarifen, so dass der Smart-Meter nicht wie geplant genutzt werden kann. Lastvariable Stromtarife fehlen immer noch bei den meisten Stromanbietern, so dass kaum Kunden aus eigenem Interesse wechseln.

Hinzu kommt ein weiterer Nachteil, Smart-Meter können nur effektiv genutzt werden, wenn entsprechende Haushaltsgeräte vorhanden ist. Doch auch hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Der Hersteller Miele hat ein paar Neuheiten auf einer Messe vorgestellt, doch die Geräte sind so teuer, dass sie sich kaum jemand leisten kann. Ob die Energiewende tatsächlich bis 2020 wie geplant umgesetzt werden kann und der Verbraucher sich mit intelligenter Technik daran beteiligen kann, bleibt bis heute offen.

Haushalte in Deutschland müssen sich auch dieses Jahr wieder mit steigenden Energiekosten abfinden. Da helfen auch Energiesparlampen und andere Maßnahmen nicht allein, wenn die Kosten für den täglichen Strom immer weiter steigen. Nun will ein neues Internetprojekt Eltern und Kindern gezielt helfen Energie zu sparen und belohnt sogar die Kids, wenn sie sich aktiv beteiligen.

Die Webseite http://www.stromeffizienz.de/ und die dahinter stehende „Initiative EnergieEffizienz“ ist ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur. Verbraucher erhalten hier nützliche und hilfreiche Tipps und Tricks wie sie im Haushalt effektiv Energie sparen können. Ob Energiesparlampen oder Lampen zu Hause richtig an- und ausschalten, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, in jedem Haushalt befinden sich zahlreiche Geräte, die täglich mehr oder weniger unbewusst genutzt werden und von denen man gar nicht weiß wie viel Strom sie verbrauchen.

Für „lesefaule“ Menschen hat das Portal auch Videoclips drehen lassen, hier werden alle Tipps und Tricks anschaulich als Film präsentiert. Die Webseite präsentiert aber nicht nur allgemeine Tipps, sie kann auch ganz individuell helfen Energie zu sparen. So kann der Verbraucher seine Wohnungsgröße angeben, Art der Warmwasserbereitung, Energieeffizienz von Waschmaschine, Größe und Typ des Fernsehers und noch sehr viele weitere Details angeben. Der „Stromsparcheck online“ gibt dann für den Haushalt ganz individuell passende Tipps und Tricks wie die Stromrechnung geringer ausfallen kann.

Für junge Leute hat sich das Portal etwas ganz besonderes ausgedacht. Junge Menschen werden mit dem „PowerPakt“ motiviert aktiv Strom zu sparen. Eltern und Kids schließen einen zeitlich befristeten Vertrag ab, in dem sich auch die Kids verpflichten im Haushalt Strom zu sparen. Ihre Aufgabe ist es den Stromverbrauch zu erkennen, kontrollieren und zu senken. Gelingen die Stromsparmaßnahmen konsequent, spendiert die Initiative Hälfte der eingesparten Stromkosten als Extra-Taschengeld. So lohnt sich Strom sparen doppelt, denn auch die Geldbörse der Eltern wird sich am Ende des Jahres freuen, wenn nicht wieder eine immens hohe Stromnachzahlung ins Haus flattert. Reinschauen und mitmachen lohnt sich.

Der Fernsehsender MDR hat eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden sollte, ob die Strompauschale für Hartz IV Empfänger die tatsächlichen Kosten abdeckt. Eigentlich erstaunt das Ergebnis nicht, denn während die Stromkosten Jahr für Jahr kontinuierlich steigen, steigt die Pauschale für Hartz IV Empfänger nicht. Der Fehlbetrag liegt im dreistelligen Bereich, eine enorme Belastung für Singles und Familien.

Eine allein lebende Person, die Hartz IV Leistungen bezieht, darf jährlich für 321,80 Euro Strom verbrauchen. Doch die etwas mehr als 300,00 Euro reichen bei weitem nicht aus. Wählt eine allein lebende Person den günstigsten Stromversorger, dann entsteht ein jährlicher Fehlbetrag von 113 Euro. Diese 113 Euro müssen dann nach der Abrechnung in den nächsten Monaten in kleinen Ratenzahlungen wieder abgezahlt werden. Für eine 4-köpfige Familie liegt der jährliche Fehlbetrag bei etwa 346 Euro, aber auch nur, wenn die Familie ebenfalls den günstigsten Stromanbieter ausgewählt hat. Der tatsächliche Fehlbetrag dürfte jedoch in den meisten Haushalten noch deutlich höher liegen, denn gerade Hartz IV Empfänger haben es bei der Auswahl eines günstigeren Stromversorgers besonders schwer.

Prüft der Stromanbieter die Kreditwürdigkeit des neuen Kunden und/oder erwartet einen Einkommensnachweis, fallen die meisten Hartz IV Empfänger durch. Das bedeutet konkret, die meisten der Hartz IV Empfänger können gar keinen günstigen Stromversorger auswählen, sie müssen den Strom über ihren Grundversorger beziehen. Die hohen Nachzahlungen belasten die Haushaltskasse eines Hartz IV Haushaltes enorm. Viele Menschen sparen daher an anderer Stelle, meist verzichten sie auf Lebensmittel, um diese Kosten überhaupt noch decken zu können.

Da die Lage deutschlandweit eng ist, hat sich inzwischen eine Energie-Initiative gebildet. Diese Initiative bildet 1-Euro-Jobber zu ehrenamtlichen Stromspar-Helfern aus. Die ausgebildeten Stromspar-Helfer besuchen Hartz IV Haushalte und überprüfen, welche Möglichkeiten zum Strom sparen gegeben sind und beraten die Familie. Ob Energiesparlampen, wassersparende Duschköpfe oder die richtigen Einstellungen für den Kühlschrank, manchmal sind es schon die kleinen Tipps und Tricks, die die Stromrechnung am Ende des Jahres nicht ganz so hoch ausfallen lassen. Das Projekt soll bundesweit ausgeweitet werden.

Nun ermahnt man seine Kinder ja sehr gerne, dass sie Strom sparend das Licht hinter sich ausmachen sollen, wenn sie das Zimmer verlassen. Brennt das Licht ständig in Räumen, in denen sich niemand aufhält, dann ist dies verschwendete Energie und treibt die Stromrechnung unnötig in die Höhe. Doch nun heißt es, dass zu häufiges ein- und ausschalten der Leuchtmittel deren Lebensdauer verkürzt. Für den Verbraucher in wenig irreführend, denn soll das Licht nun brennen bleiben oder soll man es hinter sich ausschalten?

Die Lösung liegt näher als man vielleicht denken mag, denn der Mittelweg ist genau der richtige Weg. Verlässt man einen Raum länger als 10 Minuten, sollte man das Licht hinter sich ausschalten. Allerdings reagieren die verschiedenen Leuchtmittel unterschiedlich auf das Ein- und Ausschalten. Herkömmliche Glühbirnen reagieren sensibel auf häufiges ein- und ausschalten. Halogen Leuchtmittel hingegen sind diesbezüglich etwas stabiler. Energiesparlampen sind ebenfalls etwas anfälliger und gehen schnell kaputt, wenn man sie allzu häufig ein- und ausschaltet. Daher eignen sich Energiesparlampen in Treppenhäusern auch nur bedingt. Kurze Schaltzeiten, häufiges ein- und ausschalten, in diesen Bereichen sollte man darauf achten besonders schaltfeste Energiesparlampen anzubringen. Schaltfeste Energiesparlampen werden langsamer hell, durch den schonenden Start halten sie aber länger, wenn sie oft ein- und ausgeschaltet werden.

Strom sparen kann man aber am effektivsten mit Energiesparlampen. Tauscht man alle seine alten Glühbirnen gegen Energiesparlampen aus, ist es auch nicht ganz so tragisch, wenn in einem Zimmer das Licht einmal nicht ausgeschaltet wird. Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Leuchtstärke nur ein Viertel bis zu einem Fünftel den Strom einer herkömmlichen Glühbirne. Außerdem haben Energiesparlampen eine weitaus längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen.

Im Außenbereich, wenn zum Beispiel Außenleuchten mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind, sollte man auf Halogen Leuchtmittel setzen. Sie verzeihen das häufige ein- und ausschalten am besten. Sind Außenleuchten mit Energiesparlampen ausgestattet, auf schaltfeste Energiesparlampen setzen.

Flexible Stromtarife ab Januar Pflicht

Lampenladen24 in Energiesparen am 14.12.2010  

Flexible Stromtarife ab Januar Pflicht

Zu Beginn dieses Jahres 2010 haben wir über die aktuellen Neuerungen für 2010 berichtet, was ändert sich für den Verbraucher zum Thema Energie 2010. In diesem Blogbeitrag haben wir den intelligenten Stromzähler beschrieben, genannt Smart-Meter. Wir haben auch berichtet, dass ab Dezember 2010 Stromanbieter ihren Kunden variable Stromtarife anbieten müssen. In Kombination mit den neuen Stromzählern, hätte der Verbraucher eine gute Möglichkeit wirklich effektiv Strom zu sparen. Die Einführung der flexiblen Stromtarife wird nun ab Januar 2011 endgültig Pflicht für den Stromanbieter. Der Kunde soll in Zukunft nicht mehr nur zwischen Tag- und Nachtstrom entscheiden können, sondern seine Haushaltsgeräte in Kombination mit dem Smart-Melder dann bedienen, wenn der Strom günstig ist.

Die Fakten und die Haken an der Sache

Die Technik des Smart-Meters ist vielversprechend, nicht nur um den Geldbeutel zu schonen, sondern auch um effizient Energie zu sparen. Der Stromverbrauch kann akkurat erfasst werden, der Verbraucher kann seinen Stromverbrauch sehr viel transparenter einsehen und der Versorger kann die verbrauchsabhängigen Zeiten sehr viel besser einschätzen. Der erste Haken an der Sache, der Smart-Meter ist noch nicht flächendeckend eingeführt und nur unter bestimmten Voraussetzungen Pflicht. Ohne den intelligenten Stromzähler sind also auch variable Stromtarife nicht von Nutzen. Der zweite Haken an der Sache, es gibt noch keine flexiblen Stromtarife. Wir haben Mitte Dezember und keiner der Anbieter hat seine Stromtarife um flexible Tarifmodelle erweitert. Bis jetzt hat der Kunde nur die Wahl zwischen Tag- und Nachtstrom und es lässt sich nicht absehen, dass sich dies grundlegend bis in zwei Wochen zum Start des neuen Jahres ändern wird.

Welche Idee steht dahinter?

Die Idee hinter dem Smart-Meter und den flexiblen Stromtarifen beruht vor allem auf einer effektiveren Nutzung der Ökoenergie. Im Gegensatz zu Atomstrom liefern Sonne und Wind ungleichmäßig Energie. Zeitweise wird sehr viel Strom erzeugt und zeitweise ist weniger Strom verfügbar. Flexible Stromtarife sollten die Preise anhand der Verfügbarkeit anpassen, der Smart-Meter erkennt wann der Strom günstig ist und der Verbraucher weniger zahlt. Mit Hilfe der Technik kann die Netzauslastung sehr viel effektiver genutzt werden und der Strom bedarfsgerechter zugeführt werden.

Die Idee an sich ist wirklich gut, die Umsetzung wieder einmal mangelhaft. Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt, könnte man doch fast vermuten, dass mit der Atomlaufzeitverlängerung ein mehr oder weniger absichtlicher Boykott hinter der schlechten Umsetzung ste

Unser Tipp heute: Strom sparen ohne Risiko

Lampenladen24 in Energiesparen am 05.11.2010  

In den letzten Tagen macht der Stromanbieter Teldafax mit schlechten Nachrichten auf sich aufmerksam. Droht die Pleite? Zahlreiche Verbraucher waren verunsichert und dies aus gutem Grund, schlimmstenfalls wären die Vorauszahlungen weg gewesen, denn bei einer Pleite des Stromversorgers hat der Verbraucher keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Rückerstattung seiner bereits bezahlten Beträge für seine Stromlieferungen. Die Nachrichten des Unternehmens Teldafax nehmen wir zum Anlass ihnen heute ein paar Tipps vorzustellen, worauf sie bei einem Stromanbieterwechsel achten sollten.

Grün muss nicht teurer sein

Ökostrom unterliegt häufig dem Vorurteil teurer als herkömmlicher Strom zu sein. Dies stimmt in vielen Fällen aber gar nicht, wie eine Studie belegen konnte. Neben dem Preisvergleich der Ökostrom Anbieter sollte man aber auf das Zertifikat achten. Nicht überall wo Ökostrom drauf steht, ist auch zu 100% Ökostrom drin. Bundesweit gibt es nur vier wirklich unabhängige Ökostromanbieter. Unabhängig bedeutet in diesem Zusammenhang, der Strom wird nicht eingekauft und mittels gekauftem Zertifikat um etikettiert, der Anbieter fördert den Ausbau regenerativer Energien und der Anbieter arbeitet vollkommen unabhängig von dritten Unternehmen, die mit Kernenergie oder anderen klimaschädlichen Energiegewinnungen ihre Geschäfte machen. Diese drei wesentlichen Kriterien erfüllen nur folgende Anbieter: die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, LichtBlick und Naturstrom.

Vorkasse Tarife und lange Tarifbindungen möglichst vermeiden

Wer seinen Stromtarif wechselt, kann häufig sparen. Doch wer sich mit langen Vertragslaufzeiten an seinen Stromanbieter bindet, kann nicht mehr flexibel wechseln. Interessanterweise hat bis jetzt nur jeder fünfte deutsche Haushalt von einem Stromanbieterwechsel Gebrauch gemacht, leider muss man wohl dazu sagen. Würden immer mehr Verbraucher ihren Stromanbieter wechseln, würden die Stromkonzerne deutlich unter Druck geraten und die Preispolitik würde sich zu Gunsten des Verbrauchers verändern. Tarife gegen Vorkasse, mit Kaution und Bonus-Zahlungen sollten außer Acht gelassen werden. Zwar liegt die letzte Pleite eines Stromkonzerns schon Jahre zurück, Sicherheit gibt dies jedoch nicht zu 100%. Wie man Beispiel des Anbieters Teldafax sehen kann, ist das Risiko vorhanden. Im Falle einer tatsächlichen Pleite wären die im Voraus geleisteten Zahlungen weg. Ein weiterer Nachteil, im Falle einer Pleite übernimmt der örtliche Grundversorger die Stromversorgung. Diese sind aber sehr häufig deutlich teurer und ein erneuter Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter nicht immer problemlos möglich.

Nichts ist umsonst, auch Billig Stromangebote nicht

Billige Stromangebote genau prüfen. Strompreise, die mehr als deutlich unter den durchschnittlichen Preisen liegen, sind mit besonderer Vorsicht zu genießen und vor allem zu prüfen. Niemand hat etwas zu verschenken und Stromversorger schon gar nicht. Diese Angebote und deren Vertragsbestimmungen ganz genau lesen und gegebenenfalls von einer Verbraucherschutzzentrale prüfen lassen.

Stromanbieterwechsel online

Kennt man die Risiken und hat sich genau informiert, steht dem Stromanbieterwechsel nichts mehr im Wege. Der Wechsel ist kinderleicht, denn die formellen Angelegenheiten übernimmt in der Regel der neue Stromanbieter. Nach dem Wechsel sollte man aber die alte Stromrechnung noch einmal auf ihre Richtigkeit überprüfen. Der Anbieterwechsel kann die Stromkosten deutlich senken und ist sehr einfach und schnell erledigt. Damit auch Sie unsere Lampen und Leuchten ohne schlechtes Gewissen genießen können!

LED-Lampen sind leider noch recht teuer. Die Preise liegen immer noch zwischen 20€ und bis zu 85€. Außerdem eignen sie sich nicht für jeden Raum, da ihre Leuchtkraft noch nicht ausreicht, um einen größeren Raum komplett zu beleuchten. In bestimmten Bereichen lohnen sich LED-Lampen aber schon, wie zum Beispiel im Flur oder in einem kleineren Arbeitszimmer. Die Vorteile der LED-Lampen liegen klar auf der Hand. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom und haben eine wesentlich längere Laufzeit. LED-Lampen erhitzen sich auch nicht so stark wie zum Halogenlampen. Daher eignen sie sich auch sehr gut für die Kinderzimmerbeleuchtung.

Intelligent ist der Mix aus LED-und Energiesparlampen. Beim Kauf von LED-Lampen muss man unbedingt auf die angegebenen Helligkeitswerte achten. Hier lassen billige LED-Lampen sehr oft zu wünschen übrig. Es lohnt sich auf hochwertige Produkte zu setzen, um die volle Leuchtkraft zu erreichen. Im Gegensatz zu Energiesparlampen entfalten LED-Lampen sofort ihre volle Helligkeit. Der Einsatz lohnt sich also in Bereichen, wo das Licht sehr häufig ein- und ausgeschaltet wird. LED-Lampen lassen sich im Flur, im Hausflur, auf dem Arbeitsplatz und in der Küche sehr gut einsetzen.

Um den eigenen Wohnraum optimal mit Licht zu versorgen, ist die Kombination aus beiden Leuchtmitteln die beste Alternative. Für die Deckenbeleuchtung empfehlen sich Energiesparlampen, denn diese leuchten heller. In den kleineren Bereichen, wie zum Beispiel als Wandleuchte, Tischleuchte und überall dort wo Licht eher Dekorationszweck ist, sind LED-Lampen sehr gut einsetzbar.  Reicht das Licht einer LED-Lampe nicht aus, können mehrere in einem Raum kombiniert werden.

Mit dem kombinierten Einsatz der beiden Leuchtmittel lassen sich die Kosten für Strom effektiv senken. „Dank“ der nächsten Erhöhung ab Januar 2011, die Verbraucher müssen 3 Cent pro Kilowattstunde Strom mehr bezahlen, sollte die Beleuchtung im Innen- und Außenbereich so energiearm wie möglich sein. Tipp: Auch im Außenbereich lassen sich LED-Lampen perfekt einsetzen. LED Außenleuchten halten jedem Wetter stand und sind zudem frostfest.

Achtung: Sowohl LED-Lampen als auch Energiesparlampen müssen fachgerecht entsorgt werden und dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden. Am besten bei der örtlichen Müllversorgung erkunden, wo sich in der Stadt Abnahmestellen für alte LED- und Energiesparleuchten befinden.

Der Winter steht kurz bevor, schon jetzt werden die Tage kürzer und die Temperaturen sinken. Es wird nicht mehr lange dauern und die Heizungen werden wieder in Betrieb genommen und die Lampen früher eingeschaltet und später ausgeschaltet. Genau die richtige Zeit, um erneut die Preise für Strom und Gas anzuheben. Dies ist natürlich ironisch gemeint, dennoch aber traurige Realität. Im September und Oktober wollen die Energieversorger erneut die Preise für Strom und Gas anheben. Das wievielte Mal, man hat aufgehört zu zählen, denn die Preiserhöhungen finden seit Jahren statt, ohne dass ein Ende in Sicht scheint. Die Begründungen sind wie immer fadenscheinig und alle Bemühungen seitens der Regierung die Preiserhöhungen zu regulieren scheinen ins Bodenlose zu laufen.

Genau 64 Stromversorger und 11 Gasversorger werden ihre Preise erhöhen und dies bundesweit verteilt. Gas soll bis zu 19% teurer werden und Strom um bis zu 11%. In den letzten zehn Jahren, zwischen 2000 und 2010, sind die Strompreise um unglaubliche 56% gestiegen. Zugrunde gelegt wurde für die Berechnung ein vier Personen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden. An der Strombörse sind die Strompreise jedoch gesunken, jedenfalls zeitweilig. Der Preisvorteil wird dabei keineswegs an den Verbraucher weiter gegeben, mit seltsamen Begründungen steigen die Strompreise unaufhörlich. Schuld an der Misere ist der fehlende Wettbewerb und die immer noch mangelende Bereitschaft den Stromversorger zu wechseln. Immer noch bevorzugen die meisten Verbraucher den regionalen Versorger und scheuen sich vor einem Wechsel.

Einen guten Teil des Stromverbrauches machen Lampen und Leuchten im Haushalt aus. Schummeriges Licht zum Wohlfühlen, Lampen in Zimmern, in denen sich keiner aufhält und natürlich Lampen und Leuchten, die für das tägliche Leben benötigt werden. Wir als erfahrener Lampenshop raten jedem Verbraucher seine Lampen und Leuchten durch moderne Lampen auszutauschen und nach Möglichkeit in alle Lampen und Leuchten Energiesparlampen einzusetzen. Energiesparlampen sparen gegenüber herkömmlichen Glühbirnen bis zu 80% des Stromverbrauches. Auf die Laufzeit umgerechnet, ergibt sich daraus eine Ersparnis mehrerer hundert Euro. Angesichts der ständig steigenden Preise kann man mit seinem eigenen Verhalten die Stromkosten mit Energiesparlampen wenigstens um einen Teil senken.

Obwohl die Thematik „Energie sparen“ weit verbreitet ist, sind immer noch viele Verbraucher nicht aufgeklärt über ihren eigenen Stromverbrauch. Die Fachmesse „Light and Building“ hatte eine Umfrage in Auftrag gegeben und heraus gefunden, dass das Potenzial zum Energie sparen kaum ausgeschöpft wird. Die Sprecherin des Zentralverbands des Elektrohandwerks Petra Schmieder beziffert das Einsparpotenzial auf rund 14 Milliarden Euro allein in Deutschland. Verbraucherschützer halten diese Einschätzung für durchaus realistisch. Doch woran liegt es, dass die Mehrheit der Haushalte kaum Bescheid weiß über die Möglichkeiten, obwohl die Thematik fast täglich in den Nachrichten auftaucht? Rund die Hälfte aller Haushalte nutzt mittlerweile Energiesparlampen, doch nur ein Drittel weiß überhaupt wie sich die eigene Stromrechnung zusammensetzt. Die neuen „intelligenten Stromzähler“ sind zwar eine wesentliche Grundlage für eine effiziente Nutzung des Stroms, doch nur 8% der deutschen Haushalte verfügen bis jetzt über die digitalen Stromzähler.

Siehe dazu auch: Energie sparen- was ändert sich 2010.

Würden Verbraucher konsequent alle Möglichkeiten zum Energie sparen nutzen, würde sich ein Einsparpotenzial beim Stromverbrauch um 50% ergeben. Doch trotz aller Informationen, Aufklärung und steigender Strompreise ist der Stromverbrauch in den letzten Jahren konsequent gestiegen. Waren es 1995 noch 126 Milliarden Kilowattstunden, sind es im Jahr 2007 schon stattliche 143 Milliarden Kilowattstunden gewesen. Der Klassiker der Möglichkeiten sind nach wie vor Energiesparlampen, wer in seinem Haushalt konsequent alle alten Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauscht, kann allein beim Licht rund 80% der Stromkosten einsparen. Eine Alternative zu Energiesparlampen sind LEDs, diese werden aber bis heute überwiegend nur im Außenbereich verwendet. Außerdem können andere elektrische Geräte dann betrieben werden, wenn der Strompreis besonders günstig ist. Spülmaschine und Waschmaschine würden nachts weniger Strom verbrauchen, da in dieser Zeit der Strom besonders günstig ist. In diesem Punkt stellt sich nur die Frage, was die Nachbarn zur nächtlichen Haushaltsführung sagen würden. Ob die Berechnung des Einsparpotenziales dann noch realistisch ist, dazu fehlt jede Aussage. Wichtig ist in jedem Fall auf die Energieklasse der Geräte zu achten. Im Sommer ab und an auf die eine oder andere Lampe zu verzichten und so lange wie möglich das Tageslicht nutzen, ergänzt die sinnvolle Anschaffung moderne Lampen und Leuchten, die mit Energiesparlampen ausgestattet sind.