Steigende Strompreise 2012

Lampenladen24 in Energiesparen am 18.12.2011  

Der Kunde zahlt die Energiewende, den Netzausbau und letztlich auch die Verluste der Stromkonzerne. Die Begründungen für ständig steigende Strompreise hören sich irgendwie immer gleich an, Realität ist aber wieder einmal, dass die Strompreise im kommenden Jahr erneut steigen werden. Neben Benzinkosten und allgemeinen Inflationskosten sind Strompreise von einem Preisanstieg nie ausgenommen. Jährlich steigen sie, mitunter auch schon bis zu zweimal im Jahr. Mal sind es die steigenden Rohstoffpreise, mal dies und mal jenes, in den letzten Monaten hat sich die kommende Energiewende als plausible Begründung verfestigt. Die Anteile an den Kosten, die auch die Energiekonzerne tragen sollten, bleiben dabei meist unerwähnt.

2012 werden es 50 Euro

Ab 2012 werden es wohl im Durchschnitt 50,- Euro jährlich mehr werden, die Stromkunden aufbringen müssen. Bei der Angabe der Preissteigerung wird immer ein 4-Personen Haushalt mit 4.000 Kilowattstunden Verbrauch jährlich zugrunde gelegt. Schon in diesem Jahr haben Stromkunden deutlich mehr EEG-Umlage gezahlt, als die Stromkonzerne selbst. So werden zum Beispiel Großbetriebe von der EEG-Umlage und den Steigerungen von Netzentgelten ausgenommen, um die Konjunktur nicht abzuschwächen. Interessant, dass ausgerechnet Großkonzerne verschont bleiben, aber der kleine Verbraucher alljährlich gebeten wird tiefer in die Tasche zu greifen. Was bleibt dem Verbraucher?

Verbraucherschützer raten zu einem Stromanbieterwechsel

Interessanterweise bleibt der deutsche Stromkunde recht träge und allzu häufig in dem teuren Grundtarif seines örtlichen Versorgers hängen. Verbraucherschützer raten immer wieder zu einem Stromanbieterwechsel, nicht nur um Kosten zu sparen, sondern auch um deutlich mehr Druck auf Konzerne auszuüben. Doch selbst die jährlich steigenden Strompreise veranlassen den Großteil der Deutschen nicht zu einem Anbieterwechsel, obwohl jeder Haushalt bares Geld sparen könnte. Selbst Ökostrom ist häufig preiswerter als Atomstrom in den Grundtarifen. All die Argumente und die kostenlosen Vergleichsrechner scheinen nicht zu überzeugen, der Deutsche zeigt sich wechselträge. Verbraucherschützer raten zu Stromtarifen mit kurzen Laufzeiten, die am besten 1 Jahr nicht übersteigen. Außerdem erhält der Kunde ein Sonderkündigungsrecht, sobald seine Preiserhöhung eingetroffen ist. Nach Zugang der Preiserhöhung kann der Stromkunde innerhalb von 6 Wochen seinen Stromanbieter ohne Einhaltung der Kündigungsfrist wechseln.

Es sind noch genau 43 Tage bis Weihnachten, gemessen am heutigen Datum dem 11.11.2011. In den Geschäften ist schon längst Weihnachten, die Lichterketten sind zwar noch nicht auf gehangen, aber die Weihnachtssüßigkeiten und Geschenkideen locken schon die ersten Käufer in die Städte. Noch 14 Tage, dann ist bereits 1. Advent und Millionen Wohnungen in Deutschland werden festlich geschmückt. Selbstverständlich dürfen auch Lichterketten nicht fehlen, denn diese erstrahlen nicht nur an den Weihnachtsbäumen. Sie schmücken Fenster, Kamine und andere Dekorationsgegenstände. Die Mehrzahl der Deutschen nutzt auch für den Weihnachtsbaum keine echten Kerzen mehr, um der Brandgefahr aus dem Weg zu gehen. Stattdessen werden die Wohnung und der Weihnachtsbaum mit elektrischen Lichterketten geschmückt. Doch achten wir auch bei dem Kauf von Lichterketten genauso auf die Sicherheit wie bei Kerzen.

Leider muss man diese Frage mit Nein beantworten, davon zeugen jährlich immer wieder gefährliche Stromschläge bis hin zu Bränden. Verbraucher sollten bei Lichterketten ruhig etwas mehr Geld ausgeben, auch wenn die Verlockung billiger Lichterketten groß sein mag. Ein Zeichen für qualitativ hochwertige Lichterketten ist das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Außerdem sollte der gekauften Lichterkette eine Bedienungsanleitung beiliegen.

Lichterketten für den Wohnraum sollten mit einem Transformator ausgestattet sein. Da der Transformator die Spannung verringert, sinkt das Risiko eines Stromschlages. Neue Lichterketten mit Leuchtioden sind sicherer als herkömmliche Lichterketten. Sie werden nicht so heiß, die Brandgefahr durch Überhitzung sinkt.

Soll die Lichterketten im Freien verwendet werden, zum Beispiel um den Vorgarten zu verschönern, muss in jedem Fall eine Außenlichterketten gekauft werden. Die angegeben Piktogramme auf der Packung zeigen auf, wo die Lichterkette verwendet werden darf. Einige Lichterketten sind nur gegen Spritzwasser geschützt, dürfen also nicht im Freien eingesetzt werden. Außerdem sollte die Lichterkette für Außen der Schutzklasse „IP 44“ entsprechen. Andere Schutzklassen können einen Kurzschluss auslösen.

Im letzten Jahr hat der TÜV Rheinland rund 100 Lichterketten getestet und rund die Hälfte für mangelhaft befunden. Im Bereich Elektrizität und Strom sollte man nicht am falschen Ende sparen und ein paar Euros mehr ausgeben. Dies sollte einem die eigene Sicherheit in jedem Fall Wert se

Zu Beginn des Jahres 2010 haben wir über die Änderungen für Verbraucher berichtet, die sich aus der Energiesparverordnung ergeben. Nun ist das Jahr vorüber und wir haben uns erneut informiert, wie weit die Entwicklung der Smart-Meter, die ab 2010 für bestimmte Haushalte vorgeschrieben sind, fortgeschritten ist. Die intelligenten Stromzähler sind eigentlich die Vorbereitung auf die geplante Energiewende 2020. Sieht man sich andere Länder an, wie zum Beispiel in Skandinavien, ist die Nutzung der Smart-Meter dort kaum ein Problem. Doch hierzulande ist die Entwicklung rückschrittlich. Zum einen müssen Smart-Meter nur verbaut werden, wenn der durchschnittliche Jahresverbrauch eines Haushaltes über 6.000 Kilowattstunden liegt, was kaum einen Haushalt betrifft. Außerdem betroffen sind Haushalte, die neu bauen oder umfassend sanieren. Flächendeckend vorgeschrieben sind Smart-Meter noch nicht.

Das ist auch gar nicht das eigentliche Problem, denn selbst wenn Smart-Meter gesetzlich eingebaut werden müssten, kann der Verbraucher sie überhaupt noch nicht sinnvoll nutzen. Zum einen fehlt es nach wie vor am Angebot flexibler Stromtarife. Energie aus erneuerbaren Energiequellen unterliegt Produktionsschwankungen. Dementsprechend kann nicht gleichmäßig viel Energie geliefert werden, Engpässe sind also bei der Versorgung möglich. Nun war eigentlich angedacht, dass der Verbraucher mit dem Smart-Meter selbst kontrollieren kann, ob gerade viel Strom produziert wird und der Strompreis fällt, oder ob wenig Strom vorhanden ist und der Strompreis steigt. Anhand dieses Wissens könnten dann elektrische Geräte so programmiert werden, dass sie sich einschalten, wenn der Strompreis günstig ist. Nun fehlt es aber immer noch an flexiblen Stromtarifen, so dass der Smart-Meter nicht wie geplant genutzt werden kann. Lastvariable Stromtarife fehlen immer noch bei den meisten Stromanbietern, so dass kaum Kunden aus eigenem Interesse wechseln.

Hinzu kommt ein weiterer Nachteil, Smart-Meter können nur effektiv genutzt werden, wenn entsprechende Haushaltsgeräte vorhanden ist. Doch auch hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Der Hersteller Miele hat ein paar Neuheiten auf einer Messe vorgestellt, doch die Geräte sind so teuer, dass sie sich kaum jemand leisten kann. Ob die Energiewende tatsächlich bis 2020 wie geplant umgesetzt werden kann und der Verbraucher sich mit intelligenter Technik daran beteiligen kann, bleibt bis heute offen.

„Festival of Lights“- Veranstaltungstipp

Lampenladen24 in Aktuelles am 17.10.2011  

Heute möchten wir Ihnen als Leser gerne einen Veranstaltungstipp ans Herz legen, einen wahrlich leuchtenden Veranstaltungstipp. In Berlin findet das „Festival of Lights“ statt, gestartet ist die Veranstaltung am 12.Oktober 2012 und kann noch bis zum 23.Oktober 2012 besichtigt werden. Verschiedene Lichtkünstler verwandeln die Hauptstadt Berlin in eine bunte und sehr leuchtende Ausstellungsfläche.

Beleuchtet werden verschiedene Wahrzeichen der Stadt, Gebäude und Plätze von internationalen Lichtkünstlern und Lichtdesignern. Beeindruckend und spektakulär zeigen die Künstler was mit Licht alles machbar ist. Alle Illuminationen sind für die Besucher frei zugänglich und kostenlos zu bestaunen. Zu den Highlights zählen zum Beispiel etwa die Präsentationen am Potsdamer Platz und am Fernsehturm oder der traditionelle “LightRun” am 20. Oktober 2011.

Sightseeing bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn in diesen zwei Wochen heißt es “LightSeeing”-Touren. Auf den “LightSeeing”-Touren können Besucher und Touristen die vielen verschiedenen Licht-Attraktionen erkunden. Mitmachen kann man auch, denn veranstaltet werden Video- und Foto Wettbewerbe. Außerdem gibt es noch die „Nacht der offenen Türen“, es öffnen sich Türen, die sonst verschlossen bleiben. Es nehmen unter anderem Teil das ARD Hauptstadtstudio, das Deutsche Currywurstmuseum, die Malzfabrik und viele mehr.

Mittlerweile gibt es das Festival seit 7 Jahren und konnte sich weltweit etablieren. Weltberühmte Wahrzeichen, Kunstdenkmäler und spektakuläre Architektur werden in ein ganz neues Licht getaucht, in den schönsten Metropolen der Welt werden Festivals veranstaltet. Das „Festival of Lights“ kann nur dank der Unterstützung zahlreicher Partner ermöglicht werden. Es beteiligen sich unter anderem der ADAC, BASF, N24, ZDF Hauptstadtstudio, Coca-Cola GmbH und zahlreiche weitere Partner.

In Zusammenarbeit mit dem Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. gestaltet die City Stiftung Berlin unter der Leitung des Augenarztes Dr. med. Christoph Wiemer auch 2011 das offizielle Begleitprogramm des „Festival of Lights“. Inmitten der ganzen Lichterpracht unterstützt das Festival auch Menschen, die es dringend benötigen. Außerdem werden weitere Charity-Veranstaltungen präsentiert, die hier nachgelesen werden können.

Weitere Infos zum „Festival of Lights“ können auf der Webseite nachgelesen werden. Wir empfehlen Ihnen einen Besuch des Lichtspektakels, es lohnt sich wirklich.

Es dauert nicht mehr lange, dann flattern wieder Millionen Stromrechnungen in die deutschen Briefkästen. Schwer verständlich und auch wenn man sich Mühe gibt erscheinen die Angaben auf der Stromrechnung wie kryptische Zeichen. Nun gibt es endlich gute Nachrichten für deutsche Verbraucher, denn laut § 40 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) müssen Strom- und Gasrechnungen künftig einfach und verständlich sein. Wie eine Umfrage ergab wurde es auch höchste Zeit, denn die Mehrheit der Befragten gab ab, die Angaben auf der Stromrechnung seien schwer bis kaum verständlich und lückenhaft.

Künftig werden auf den Stromrechnungen einige Angaben mehr zu finden sein. Ab sofort müssen auf der Stromrechnung die Vertragsdauer, die Kündigungsfrist und die nächstmögliche Kündigungsmöglichkeit vorhanden sein. Ab Februar 2012 sind die Energieversorger darüber hinaus verpflichtet, grafisch darzustellen, wie sich der eigene Verbrauch zum Verbrauch vergleichbarer Kunden verhält. Außerdem ist die Stromrechnung spätestens sechs Wochen nach dem Ende des Abrechnungszeitraums zu verschicken.

Auch der Zeitraum in dem die Stromrechnung verschickt werden darf, hat sich verändert. Der Verbraucher muss seine Stromrechnung spätestens 6 Wochen nach dem Ende des Abrechnungszeitraumes erhalten haben. Ein eindeutiger Vorteil für den Verbraucher, in Zukunft muss der Stromanbieter dem Kunden eine monatliche, vierteljährliche und halbjährliche Abrechnung anbieten. Statt einer jährlichen und meist sehr hohen Stromnachzahlung, kann der Kunde dann auch in anderen Intervallen seinen Strom ablesen lassen. Bei herkömmlichen Stromzählern darf der Stromlieferant ein Entgelt berechnen, bei intelligenten Stromzählern nicht.

Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher hält die Neuerungen für angebracht und sinnvoll. Aus der Umfrage ergab sich, dass Verbraucher sehr wohl interessiert sind sich mit ihrer Stromrechnung auseinander zu setzen und genauer hinzuschauen. Aufgrund der Unverständlichkeit der bisherigen Stromrechnungen sei die Mühe allerdings oftmals vergeblich ist. Auch die neuen Inhalte bezüglich der Kündigungsfristen ist durchaus hilfreich, musste man sich bis jetzt durch seitenlange ABG kämpfen, um überhaupt dahinter zu kommen wann man seinen Stromanbieter kündigen darf. Ob die neuen Informationen einen weiteren Anreiz setzen den Stromanbieter zu wechseln und so für mehr Wettbewerb zu sorgen bleibt abzuwarten.

Oftmals werden Steckdosenleuchten nur als nützliche kleine Helfer angesehen. Im Keller an der Arbeitsbank, im Flur wenn Steckdosenleuchten als Nachtbeleuchtung dienen sollen oder an anderen nützlichen, aber meist unauffälligen Plätzen. Doch die Steckdosenleuchte hat noch viel mehr zu bieten als nur nützlich zu sein. Mit ein paar kleinen und sehr einfachen Designtipps wird aus der Steckdosenleuchte ein echter Hingucker.

Platz sparen und nützlich, die Steckdosenleuchte. Überall dort, wo sonst keine Tischleuchte Platz findet oder die Wandlampe nicht angebracht werden kann, vielleicht weil die Wand gefliest ist, findet die Steckdosenleuchte ihren Platz. Ob im Badezimmer, über dem Schreibtisch oder im Flur, die kleine Leuchte lässt sich sehr funktionell verwenden. Unsere Modelle verfügen außerdem über einen flexiblen, schwenkbaren Arm, so dass die Steckdosenleuchte bequem den persönlichen Wohnverhältnissen angepasst werden kann. Beide Modelle sind in zwei verschiedenen Größen und verschiedenen Gläsern lieferbar. So kann die Steckdosenleuchte nicht nur flexibel ausgerichtet werden, sie kann auch im Design und in der Größe den persönlichen Wünschen angepasst werden.

Zusätzliche Highlights: Der Platz der Steckdosenleuchte lässt sich mit ganz einfachen Mitteln verschönern. Zieht man beispielsweise einen farbigen Rand um die Steckdose, wirkt die Steckdose gleich weniger langweilig. Eine einfache weiße Steckdose kann außerdem gegen modernere und farbige Modelle ausgetauscht werden. Hat man sich zum Beispiel für eine Steckdosenleuchte in Chrom entschieden, tauscht man die weiße Steckdose einfach gegen ein farbig passendes Modell aus.

Dekowandsticker, sie sind der neue Trend, um Wände schnell und einfach zu verschönern. Da kaum jemand so vielfältig künstlerisch bewandert ist, schaffen Wandsticker schnelle Abhilfe. Ob Blumen, Tiere, Ornamente oder Sprüche, die Auswahl ist riesig. Möchte man den Platz der Steckdosenleuchte mit einfachen Mittel verschönern, sucht man sich einfach einen schönen Wandsticker aus und klebt diesen über die Steckdose. Ein kleines Vögelchen, ein Herz…. oder, oder, oder, die Auswahl ist riesig. Und schon wird aus dem ehemals unauffälligen Platz für die Steckdosenleuchte ein echter Blickfang. Viel Spaß beim Einrichten wünscht Ihnen lampenladen24.de.

„Ökostrom-Wechselwoche“

Lampenladen24 in Aktuelles am 21.09.2011  

Kurz nach dem atomaren Unglück in Japan konnten die Ökostromanbieter in Deutschland einen regelrechten Boom verzeichnen. Die Nachfrage stieg enorm an, die Kundenzahlen stiegen. Doch nun ist es wieder ruhig geworden um das Thema Ökostrom. Die Angst der Menschen hielt nicht lange genug vor, so dass der Wille den Stromanbieter zu wechseln genauso schnell wieder gesunken ist, wie er vor ein paar Monaten angestiegen ist.

Diese Woche läuft zum zweiten Mal die „Ökostrom-Wechselwoche“. Die Woche wird zum zweiten Mal vom Bündnis aus 23 Organisationen veranstaltet und soll Verbrauchern die ernste Thematik wieder ins Gedächtnis rufen. 23 Umweltorganisationen, von Greenpeace über den BUND, den NABU, Robin Wood, WWF bis zur Deutschen Umwelthilfe Aktionen veranstalten verschiedene Veranstaltungen, verteilen Informationsflyer und stellen die 4 Energieanbieter vor, die tatsächlich zu 100% reinen Ökostrom liefern. Erfüllt werden die Kriterien ausschließlich von den nachfolgend genannten Anbietern: Elektrizitätswerke Schönau GmbH, Greenpeace Energy eG, LichtBlick GmbH und Naturstrom AG.

Viele Verbraucher fürchten noch immer, dass Ökostrom teurer sei als konventioneller Strom. Doch es lohnt sich genau hinzuschauen, denn bei vielen Billig-Anbietern verstecken sich die Kosten an anderer Stelle, so dass man am Ende sogar noch mehr bezahlen würde als bei einem Ökostromanbieter. Vor allem Stromkunden, die seit Jahren im Grundtarif des örtlichen Stromlieferanten stecken, sollten sich einmal die Mühe machen und einen Strompreisvergleich nutzen. Gerade die Grundtarife der örtlichen Anbieter sind meist teurer, doch darauf wird natürlich kein Kunde hingewiesen. Vielerorts ist Ökostrom dann sogar günstiger, wechseln kann sich in jeder Hinsicht lohnen.

Wer die Energiewende wirklich unterstützen möchte, sollte sich für einen der vier genannten Anbieter entscheiden. Der Ökostromanteil der konventionellen Betreiber liegt nach wie vor weit unter dem Maß, das möglich wäre. Häufig wird im Ausland weiterhin Atomstrom produziert oder in Deutschland selbst an Kohlekraftwerken gebaut. Beides dient keineswegs der Förderung der Energiewende. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/startseite.html

Zu Beginn des Monats September wurde das Aus für die 40 Watt Glühbirne eingeleitet. Nun sollen also Verbraucher auch die 40 Watt Glühbirne aus ihren Haushalten verbannen und auf Energiesparlampen umsteigen. Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Energiesparlampen getestet. Das Testergebnis belegt, LED-Lampen schnitten am besten ab, Nachteil ist jedoch das Preis-Leistungsverhältnis. Insgesamt wurden Testergebnisse mit den Noten „sehr gut“ bis „mangelhaft“ erzielt.

Die Osram Parathom Pro Classic A 80, 12 Watt konnte mit der Note 1,3 abschneiden, aber die Qualität hat auch einen stolzen Preis, rund 45,00 Euro kostet die Lampe. Die Philips MyAmbiance dimmable, 12 Watt erreichte immer noch die Note 1,5, kostet aber auch rund 40,00 Euro. Für immer noch satte 30,00 Euro, aber mit einem sehr schlechten Testergebnis schnitt die Bioledex LED-Lampe dimmbar, 8 Watt ab. Sie erreichte nur die Note 4,7 und wurde damit als „mangelhaft“ eingestuft. Die Energiesparlampe Osram Duluxstar Mini Twist, warm comfort light, 13 Watt kostet nur 7,00 Euro und hat immer noch das recht gute Ergebnis der Note 2,2 erreichen können. Es muss also nicht immer gleich die teuerste Lampe sein, auch im unteren Preissegment sind Energiesparlampen noch zu empfehlen.

Insgesamt wurden vier Kompaktleuchtstofflampen mit „gut“ bewertet, die zwischen 2,29 und sieben Euro kosten. Kriterien waren die Stromkosten, lichttechnische Eigenschaften wie die Farbwiedergabe und die Helligkeit, die Haltbarkeit und die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Der Test hat ergeben, dass eine 4-köpfige Familie rund 150,00 Euro Stromkosten jährlich sparen kann, wenn im gesamten Haushalte alte Glühbirnen gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden.

Beim Kauf der neuen Energiesparlampen sollte der Verbraucher allerdings nicht mehr auf die Wattzahl achten, sondern auf die angegebene Lumenzahl. In Zukunft sollen alle Energiesparlampen mit der Angabe des Lumenwertes ergänzt werden. Eine 60 Watt Glühbirne sollte dann mit einer 700-Lumen-Energiesparlampe ersetzt werden. Die Lumenzahl gibt Aufschluss über die Helligkeit der Energiesparlampe, die Lichtfarbe wird in der Maßeinheit Kelvin angegeben. Eine warm-weiße Energiesparlampe sollte den Kelvin Wert von etwa 2700-3300 aufweisen. Außerdem sollte der Verbraucher auf die Startzeit der Lampe achten, im Treppenhaus sollten es nicht mehr als 5 Sekunden sein, im Wohnraum dürfen es auch 10 Sekunden Zeit. Je länger die Startzeit beträgt, umso mehr Strom wird verbraucht.

Hier geht es zum vollständigen Artikel: Stiftung Warentest Energiesparlampen.

EnBW erhöht Strompreise drastisch

Lampenladen24 in Aktuelles am 21.08.2011  

Die schon als ungeheuerlich zu bezeichnende Strompreiserhöhung des Stromlieferanten EnBW trifft zwar nicht jeden, aber die, die es trifft wird es hart treffen. Der Konzern EnBW erhöht die Preise für Strom um bis zu 56%, die Preiserhöhung trifft Haushalte, die Stromheizungen und elektrische Wärmepumpen nutzen. Betroffen sind also „nur“ die Stromtarife für Wärmestrom. Der Preisaufschlag kommt nicht unbedingt unerwartet, allerdings hatte ihn wohl kaum jemand in dieser Größenordnung erwartet. Die Begründungen klingen eigentlich wie immer und unterscheiden sich kaum von den sonstigen Strompreiserhöhungen. In einer Pressemitteilung schreibt EnBW die gestiegenen Strombeschaffungskosten sowie die EEG-Umlage seien schuld an der drastischen Preiserhöhung. Zudem verweist das Unternehmen auf die bisherigen sehr niedrigen Tarifkosten. Dies stimmt auch, im Vergleich zu anderen Anbietern konnte EnBW zunächst mit kleinen Preisen für Wärmestrom punkten. Aber genau hier steckt auch der Teufel im Detail.

Zunächst wird der Verbraucher mit extrem niedrigen Preisen für Wärmestrom gelockt. Er installiert Stromheizungen oder elektrische Wärmepumpen im Glauben dies sei eine günstige Alternative. Wer dann in eine der beiden Möglichkeiten investiert hat, rückt also so schnell auch nicht wieder davon ab, denn wer soll solch einen Umbau bezahlen, wenn sich die Anlage noch lange nicht rentiert hat. Damit steht der Verbraucher also in der Abhängigkeit des Stromlieferanten, erhöht dieser seine Preise für Wärmestrom bleibt dem Verbraucher kaum eine andere Möglichkeit als seine Anlage weiterhin zu nutzen.

Schon im Jahr 2010 hatte sich das Bundeskartellamt kritisch zu dieser Methode geäußert. EnBW ist nicht der einzige Energieversorger, der mit dieser Strategie Kunden in die Falle gelockt hat. Allerdings ist EnBW zum jetzigen Zeitpunkt der einzige Stromlieferant, der seine Preise so stark erhöht hat. Das Konzept ist nicht neu. Stromversorger bieten Wärmestrom zu Dumping-Preisen an und arbeiten in diesem Bereich nicht kostendeckend. Logischerweise wollen sie aber auch in dieser Sparte Gewinne erzielen, also werden die Preise erhöht. Betrachtet man die Lage sachlich, dann ist es von Beginn an nicht logisch gewesen Wärmestrom billiger anzubieten als Haushaltsstrom. Diese Schlussfolgerung wird dem Verbraucher nichts mehr nutzen, denn er muss wohl oder übel die Mehrkosten bezahlen.

Haushalte in Deutschland müssen sich auch dieses Jahr wieder mit steigenden Energiekosten abfinden. Da helfen auch Energiesparlampen und andere Maßnahmen nicht allein, wenn die Kosten für den täglichen Strom immer weiter steigen. Nun will ein neues Internetprojekt Eltern und Kindern gezielt helfen Energie zu sparen und belohnt sogar die Kids, wenn sie sich aktiv beteiligen.

Die Webseite http://www.stromeffizienz.de/ und die dahinter stehende „Initiative EnergieEffizienz“ ist ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur. Verbraucher erhalten hier nützliche und hilfreiche Tipps und Tricks wie sie im Haushalt effektiv Energie sparen können. Ob Energiesparlampen oder Lampen zu Hause richtig an- und ausschalten, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, in jedem Haushalt befinden sich zahlreiche Geräte, die täglich mehr oder weniger unbewusst genutzt werden und von denen man gar nicht weiß wie viel Strom sie verbrauchen.

Für „lesefaule“ Menschen hat das Portal auch Videoclips drehen lassen, hier werden alle Tipps und Tricks anschaulich als Film präsentiert. Die Webseite präsentiert aber nicht nur allgemeine Tipps, sie kann auch ganz individuell helfen Energie zu sparen. So kann der Verbraucher seine Wohnungsgröße angeben, Art der Warmwasserbereitung, Energieeffizienz von Waschmaschine, Größe und Typ des Fernsehers und noch sehr viele weitere Details angeben. Der „Stromsparcheck online“ gibt dann für den Haushalt ganz individuell passende Tipps und Tricks wie die Stromrechnung geringer ausfallen kann.

Für junge Leute hat sich das Portal etwas ganz besonderes ausgedacht. Junge Menschen werden mit dem „PowerPakt“ motiviert aktiv Strom zu sparen. Eltern und Kids schließen einen zeitlich befristeten Vertrag ab, in dem sich auch die Kids verpflichten im Haushalt Strom zu sparen. Ihre Aufgabe ist es den Stromverbrauch zu erkennen, kontrollieren und zu senken. Gelingen die Stromsparmaßnahmen konsequent, spendiert die Initiative Hälfte der eingesparten Stromkosten als Extra-Taschengeld. So lohnt sich Strom sparen doppelt, denn auch die Geldbörse der Eltern wird sich am Ende des Jahres freuen, wenn nicht wieder eine immens hohe Stromnachzahlung ins Haus flattert. Reinschauen und mitmachen lohnt sich.